Ein " Geburtszeitpunkt " für den Gemeindebund Nordrhein-Westfalen ist danach nicht mehr wahrnehmbar. Das Land Nordrhein-Westfalen ist relativ jung und in diesem Teil Deutschlands sind ihm andere politische Einheiten vorausgegangen: das Deutsche Reich, das Königreich Preußen, die Republik Weimar, das Land Preußen und das Dritte Nationalsozialistische Reich.
Die ersten Schritte der kommunalen Selbstorganisation im Deutschen Reich reichen bis ins Jahr 1871 zurück. Der Rheinische Städtetag organisierte für die rheinischen Gemeinden ab 1887 Konferenzen. Im Jahr 1896 wurde in Preußen eine Versammlung von Provinzgemeinden gebildet - damals die Regierungsstelle für Rheinland und Westfalen.
1908 wurde in Koblenz der Rheinstädteverband für Gemeinden mit mehr als 15.000 Einwohnern gegründet. Das war 1905 in Form des Deutschen Städtetages und 1910 in Form des Kaiserlichen Deutschen Städtetages, einem Spin-off des Deutschen Städtetages, ein gesamtdeutsches Vertretungsorgan, das diesmal aus kleinen Gemeinden bestand.
Im Rahmen der Weimarer Republik (1918-1933) gab es mit dem Preußischen Verband der westpreußischen ländlichen Gemeinden (ab 1920), dem Kaiserlichen Verband der deutschen ländlichen Gemeinden (ab 1922) und dem Kaiserlichen Verband der Städte und Gemeinden (ehemals Kaiserlicher Verband Deutscher Städte und Gemeinden) ein breites Spektrum an repräsentativen kommunalen Organisationen auf regionaler, staatlicher und nationaler Ebene.
1933 setzten die Nationalsozialisten dieser Situation ein Ende, indem sie alle deutschen kommunalen Organisationen gewaltsam zur Versammlung der deutschen Kommunen zusammenführten. Am 2. Weltkrieg erwachte das politische Leben zunächst in den Gemeinden. Die Segmentierung durch die Besatzungszonen hat dazu geführt, dass sich das gegenseitige Feedback zwischen Städten und Gemeinden auf die unmittelbare Umgebung und das betroffene Umland beschränkt hat.
Im Herbst 1945 forderte Joseph Breuer, ehemaliger Bürgermeister von Essen-Werden, jedoch bereits die Gründung eines neuen deutschen Städte- und Gemeindeverbandes. Celui-ciano erhielt im Juli 1946 - einen Monat vor der Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen - eine Arbeitserlaubnis von der britischen Militärregierung.
Im Rahmen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes haben sich in den folgenden Monaten die größten Städte in Rheinland und Westfalen zu einem Teilbereich Nordrhein-Westfalens zusammengeschlossen. Im Januar 1947 wurde die Versammlung der örtlichen ländlichen Behörden des Nordrheins gegründet. Das ist die Gründung des Westfälischen Gemeindebundes im selben Monat, der kurz darauf die Vertretung der Lippischen Gemeinden übernahm.
Es handelt sich um ein Büro in der Düsseldorfer Cecilienallee, das 1962 vom Gemeinderat der westfälisch-lippischen Gemeinden für den Eigenbedarf errichtet wurde. Das Bâtiment Appartment gehört nach wie vor dem Bund der Gemeinden Nordrhein-Westfalens, in dem sich Organisationen wie die Agence communale NRW (KommunalAgentur NRW GmbH) befinden. Die Organisation der Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens war ab Januar 1971 Sitz des Verbandes der Nordrhein-Westfälischen Gemeinden, der das 1969 bezogene Gebäude in der Kaiserswerther Straße nördlich von Düsseldorf errichtet hatte.