Singlebörse/Partnerbörse

Singles in Singlebörsen kennenlernen

Wer sich unter den zahlreichen Singlebörsen und Partnervermittlungen für das Portal entscheidet, das zu seinen persönlichen Anforderungen optimal passt, hat gute Chancen, online das große Glück zu finden. Ein ansprechendes Foto, eine kreative Gestaltung und etwas Mut: Mehr ist manchmal gar nicht nötig. Entgegen aller Vorurteile sind Online-Singlebörsen übrigens nicht in erster Linie von schüchternen Nerds bevölkert. Online auf Partnersuche zu gehen ist längst in der breiten Masse angekommen und wird vor allem von Berufstätigen Singles als praktische Möglichkeit angesehen, mehr Leute kennenzulernen, als nur die Bürokollegen. Mittlerweile ist es völlig normal und alltäglich, im Internet Bekanntschaften zu schließen und dabei mit ein wenig Glück den Partner fürs Leben zu finden.

Hemmschwellen abbauen

Online Dating & Singlebörsen

Hat man sich online bereits kennengelernt, ist die Hemmschwelle bei einem persönlichen Treffen für Beide nicht mehr so groß. Das erste Abchecken liegt schließlich schon hinter ihnen, denn es wurden oft bereits Fotos ausgetauscht und meist sehr ausführliche Chats oder Telefonate geführt. Allerdings: Ehrlichkeit ist beim Online-Dating extrem wichtig. Es bringt schließlich nichts, ein zehn Jahre altes Foto abzuschicken oder sich zwanzig Pfund leichter zu machen: Beim persönlichen Kennenlernen kommt ja ohnehin die Wahrheit ans Licht.

Singlebörse Partnerbörse
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Online auf Partnersuche zu gehen ist längst in der breiten Masse angekommen.

Zeitersparnis für Berufstätige

Ob im Einzelhandel, in einem Schichtbetrieb oder ständig auf Montage: Berufstätige Singles haben es nicht leicht, einen Partner kennenzulernen. Singlebörsen geben diesen Menschen die Möglichkeit, in relativ kurzer Zeit viele Bekanntschaften zu schließen. Anstatt zwanghaft unzählige Partys zu besuchen oder einem Verein nach dem anderen beizutreten, erfolgt die Kontaktaufnahme im Internet herrlich einfach und schnell. Einfach Profil anschauen, bei Gefallen Nachricht abschicken und auf Antwort warten.

Überlegt auswählen

Außerdem ist eine überlegte Vorauswahl bei einer Partnerbörse wesentlich unkomplizierter durchzuführen als beispielsweise in einer Diskothek. Der Suchende kann sich das Profil eines möglichen Kontaktes so oft anschauen und durchlesen, wie er möchte, und das auch noch rund um die Uhr. Im realen Leben wäre es wohl kaum möglich, das Gesicht einer Frau oder eines Mannes an einem einzigen Abend ununterbrochen anzustarren oder das Gegenüber mit immer den gleichen Fragen zu löchern. Um hier einen umfassenden ersten Eindruck zu gewinnen, würden Beide deutlich mehr Zeit benötigen.

Faktor Zeit

Der Faktor Zeit spielt also bei der Partnersuche eine nicht unerhebliche Rolle. Hier punktet ganz klar die Partnervermittlung oder Singlebörse, denn es sind nicht nur die unregelmäßigen Arbeitszeiten, die einen Menschen daran hindern, überhaupt Bekanntschaften zu knüpfen. Es geht schließlich auch darum, die richtigen Personen kennenzulernen, was sich im realen Leben deutlich in die Länge ziehen kann.

Großes Angebot an Singles

Wer bei einer Partnerbörse angemeldet ist, kann im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Vollen schöpfen. Die Zahl alleinstehender Menschen wächst ständig, so dass die Auswahl fast schon grenzenlos ist. Und dies betrifft nahezu jede Altersgruppe. Selbst Single jenseits der 60 müssen ihr Leben nicht alleine verbringen, denn auch Senioren sind heutzutage mit dem Computer durchaus vertraut und scheuen sich nicht davor, sich bei einer Partnervermittlung anzumelden und ihr Glück zu versuchen.

Enorme Bandbreite

Ob alleinstehende Mama, leidenschaftlicher Skifahrer oder glückliche Hundebesitzerin: In Singlebörsen haben einfach alle Menschen eine reelle Chance, die große Liebe zu finden. Die vielen Filterfunktionen sorgen nämlich dafür, dass gezielt nach Singles mit einem speziellen Interessensgebiet oder einem bestimmten Hobby gesucht werden kann. Selbst Menschen mit eher ausgefallenen oder seltenen Vorlieben finden auf diese Weise zusammen. Im realen Leben ist dies, vor allem für Menschen in eher ländlichen Gebieten, kaum möglich.

Gefahr durch Übersättigung

Doch das riesige Angebot birgt auch Gefahren. Oft wird ein zu großer Wert auf die Optik gelegt: Wer laut Foto einem gewissen Beuteschema nicht entspricht, fällt meist sofort durchs Raster, obwohl charakterlich vielleicht alles perfekt gepasst hätte. Doch dies ist im realen Leben auch nicht anders. Aber es gibt noch ein weiteres Problem: Bei der fast schon unüberschaubaren Zahl an angemeldeten Singles ist eine möglichst gute Eigendarstellung extrem wichtig. Ansonsten besteht allzu leicht die Gefahr, in der Masse unterzugehen und übersehen zu werden, denn gerade der Vergleich ist für viele Singles wichtig.

Worauf Sie bei Online-Partnerbörsen achten sollten

Singlebörsen gibt es inzwischen wie Sand am Meer, fast jedes Jahr erobern neue Portale den Markt und wetteifern um die Gunst bindungswilliger und suchender Menschen. Es ist gar nicht so einfach, dabei den Überblick zu behalten und sich für eine bestimmte Partnerbörse zu entscheiden. Grundsätzlich gilt: Ein sorgfältiger Vergleich zwischen den einzelnen Portalen ist vorab ein echtes Muss und sollte nicht versäumt werden. Auch wenn sich auf den ersten Blick viele Angebote ähneln, gibt es gerade im Kleingedruckten zahlreiche Unterschiede, die leicht übersehen werden.

Preisgestaltung: kostenpflichtige oder kostenlose Partnerbörse?

Eine kostenlose Partnerbörse spart natürlich jede Menge Geld, denn die kostenpflichtigen Portale sind meist nicht ganz günstig. Dennoch haben die Letztgenannten oft einen ganz wichtigen Vorteil: Es melden sich nämlich nur die Menschen an, die auch wirklich ernsthaft auf der Suche sind und sich nicht aus Langeweile die Zeit vertreiben wollen. Hier sind also besonders viele seriöse Singles vertreten, denn wer bereit ist, eine Mitgliedschaft zu bezahlen, tut dies nicht aus Spaß an der Freud, sondern weil er sich davon etwas erhofft.

Inaktive Mitglieder

Häufig sind in kostenlosen Singlebörsen jede Menge inaktive Mitglieder gelistet. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: Vielleicht haben diese Singles bereits einen Partner gefunden und es bisher lediglich versäumt, ihren Account zu kündigen. Oder sie schauen nur gelegentlich mal vorbei und wissen gar nicht so recht, ob sie tatsächlich auf der Suche sind. Oder es handelt sich um Singles, die sich in verschiedenen Portalen angemeldet haben, so dass sie ständig zwischen den einzelnen Webseiten pendeln und mal hier, mal dort schauen. Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall, vor einer eventuellen Kontaktaufnahme nachzuschauen, wann der betreffende Nutzer das letzte Mal online war. Bei vielen Portalen wird dies im persönlichen Profil angezeigt. Es wäre doch schade, wenn die nette Nachricht an einen interessanten Menschen vergebliche Liebesmühe ist, nur weil dieser vielleicht seit Wochen nicht mehr online war.

Seriosität

Leider gibt es gerade in kostenlosen Portalen noch immer jede Menge Accounts, die gefakt sind. Das heißt, der Nutzer verwendet ein falsches Profilbild, hat unwahre Angaben gemacht und lügt in seiner Beschreibung das Blaue vom Himmel herunter. Um diese schwarzen Schafe zu entlarven, gehen immer mehr Singlebörsen dazu über, die einzelnen Profile neuer Mitglieder manuell zu überprüfen. So kann beispielsweise in vielen Fällen eine Kopie des Personalausweises oder Führerscheins eingesandt werden: Ist alles im grünen Bereich, erhält der Nutzer meist ein spezielles Symbol auf seinem Profil, das anderen Singles die Echtheit der Angaben signalisiert. Diese Vorgehensweise ist aber nur extrem selten ein Muss, meist stellt es die Partnerbörse dem Nutzer frei, ob er sich überprüfen lassen möchte oder nicht. Für suchende Singles bedeutet das: Einem Profil mit einem solchen Identifikationsmerkmal können Sie bedenkenlos vertrauen.

Zum Thema Datenschutz

Bei der Auswahl der richtigen Partnerbörse spielt auch der Datenschutz eine wichtige Rolle. Wie sensibel geht das Portal mit den persönlichen Daten des Nutzers um? Räumt sich der Anbieter ein Recht auf eine weiterführende Nutzung der Kundendaten ein? Solche Klauseln sind meist nur flüchtig im Kleingedruckten zu finden und werden leicht übersehen. Wird bei der Datenübertragung Wert auf eine ausreichende Verschlüsselung gelegt? Eine seriöse Partnervermittlung legt auf Datenschutz größten Wert und versucht nicht, diverse unklare Klauseln in den Geschäftsbedingungen unterzubringen.

Kundenfreundlichkeit

Eine vertrauenswürdige Singlebörse zeichnet sich nicht zuletzt auch durch einen umfassenden Kundenservice aus. Eine telefonische Hotline, mit deren Hilfe verschiedene Fragen rund um die Nutzung geklärt werden können, ist heutzutage fast schon selbstverständlich. Aber wie sieht es mit der Erreichbarkeit aus? Steht das Serviceteam den Nutzern nur zu den üblichen Bürozeiten zur Verfügung oder gibt es auch am Abend und an den Wochenenden kompetente Ansprechpartner? Schließlich nutzen die meisten Singles eine Partnerbörse außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Gibt es überhaupt eine Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme, oder steht den Nutzern nur ein Online-Formular zu Verfügung? Glücklicherweise haben bereits mehrere Tests gezeigt, dass viele Portale das Thema Kundenservice sehr ernst nehmen und den Nutzern bereitwillig mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Transparente Vertragsgestaltung

Wer sich für eine kostenpflichtige Singlebörse entscheidet, sollte sich den Vertrag und die allgemeinen Geschäftsbedingungen sehr sorgfältig durchlesen. Für den Nutzer müssen alle relevanten Fakten und Klauseln klar erkennbar sein: Dies betrifft nicht nur die regelmäßigen Kosten und die Zahlungstermine, sondern auch die Kündigungsfristen. Dabei kommt es auch auf die Form der Kündigung an, denn in vielen Fällen muss sie schriftlich und per Post erfolgen. Ein Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern kann hier also wieder sinnvoll sein.

Mitgliederverhältnis Männer/Frauen

Für eine erfolgsversprechende Partnersuche ist es wichtig, dass das Geschlechterverhältnis unter den Mitgliedern zumindest einigermaßen ausgeglichen ist. Auf diese Weise hat jeder Nutzer beim Online-Dating die gleichen Chancen und muss nicht befürchten, mit zahllosen anderen Singles um die Gunst der wenigen Mitglieder des anderen Geschlechts konkurrieren zu müssen. Ein Verhältnis 50 zu 50 wäre zwar optimal, ist aber wenig realistisch und lässt sich wohl auch kaum erreichen. Die genaue Geschlechterverteilung variiert ohnehin innerhalb der einzelnen Altersgruppen teilweise stark. Interessanterweise gibt es in fast allen Altersgruppen einen Frauenüberschuss: nur nicht bei den Nutzern im Alter zwischen 26 und 35 Jahren. Hier behalten die Männer mengenmäßig oft die Oberhand, wobei das Verhältnis je nach Anbieter sogar bei bis zu 65 zu 35 Prozent liegen kann.

Funktionsumfang und Bedienbarkeit

Wer sich für Online-Dating interessiert, hat als nicht angemeldetes Mitglied kaum eine Chance, einen ausführlichen Blick auf das Layout, die vielfältigen Funktionen und die Bedienbarkeit des Portals zu werfen. Zwar wird der Besucher auf der Startseite gleich mit einigen netten Worten begrüßt, teilweise gibt es auch kleine Erfahrungsberichte glücklich verliebter Paare oder Erfolgsstatistiken zu lesen, für einen umfassenden Einblick ist aber eine Anmeldung erforderlich. Damit der potenzielle Nutzer die Seite nicht wieder gleich entmutigt verlässt, ist die Registrierung und Anmeldung fast immer erst einmal kostenlos. Dies gibt neuen Mitgliedern die Möglichkeit zu einem unverfänglichen Test.

Erste Schritte

Online-Dating beginnt in den allermeisten Fällen mit dem Erstellen eines persönlichen Profils. Hier gibt der Nutzer nicht nur allgemeine Daten wie Körpergröße, Gewicht und Augenfarbe ein, sondern auch den Beruf, den Familienstand und gegebenenfalls die Kinderzahl. Auch für persönliche Hobbys und Interessen ist hier Platz, ein aussagekräftiges Foto sollte ebenfalls nicht fehlen. Wurde diese Aufgabe erledigt, darf die Suche beginnen. Der Nutzer kann nun nach Herzenslust in den Profilen anderer Mitglieder stöbern.

Die Kontaktaufnahme

Sie ist das A und O beim Online-Dating und spielt in jeder Partnerbörse eine große Rolle. Singles haben hier die Möglichkeit, virtuelle Nachrichten an andere Mitglieder zu versenden und natürlich auch zu empfangen. Schon oft begann mit diesem Schritt eine ganz große Liebe. Auch der Austausch von Fotos ist selbstverständlich möglich, einige Portale punkten inzwischen sogar mit eigenen Chaträumen. Je nach Anbieter kommt dabei auch durchaus die private Webcam zum Einsatz. Wer dies nicht möchte, muss solche Angebote natürlich nicht in Anspruch nehmen. Viele Singles sehen das Chatten aber als einen guten Test an, um mehr über den virtuellen Gesprächspartner in Erfahrung zu bringen.

Psychologische Tests

Viele Partnervermittlungen setzen beim Online-Dating auf psychologische Analysen. Mitglieder füllen dafür einen sehr umfangreichen Fragenkatalog aus, der Aufschluss über den Charakter, die Wünsche und Erwartungen sowie Hobbys und Vorlieben gibt. Anhand dieser vielen Daten werden die Partnervorschläge ausgewählt, die der Nutzer im Anschluss daran erhält. Heutzutage wird diese Methode Matching genannt, sie beruht auf der Annahme, dass zwei Menschen, die in vielen Punkten eine übereinstimmende Meinung haben, auch hervorragend zueinanderpassen. Gleich und Gleich gesellt sich gern: Wer an diese Redensart glaubt, hat also sehr große Chancen, über das Matching-Verfahren den richtigen Partner zu finden. Dennoch existiert ja noch ein anderes bekanntes Sprichwort: Gegensätze ziehen sich an. Singles, die eher diesen Spruch befürworten, werden mit Partnervorschlägen mittels Persönlichkeitstests allerdings weniger Glück haben. Sie sollten dann auf die Analyse verzichten oder neben den Partnervorschlägen auch auf eigene Faust auf eine virtuelle Entdeckungstour durch die zahllosen Profile gehen. Schließlich lassen sich Gefühle nicht analysieren: Manchmal entscheidet ein auf den ersten Blick eher unscheinbares oder unpassendes Detail über die berühmte Liebe auf den ersten Blick.

Die Nutzerfreundlichkeit

Eine Partnervermittlung richtet sich natürlich nicht nur an junge Computerexperten. Auch immer mehr ältere Menschen versuchen, ihr Glück per Online-Dating zu finden, und entscheiden sich für eine Partnervermittlung im Internet. Das wissen die Anbieter natürlich: Die entsprechende Webseite ist daher auch so aufgebaut, dass sie selbst von Laien einfach und problemlos genutzt werden kann. Wichtig ist, dass die Hauptseite gut strukturiert ist: Hier müssen auf Anhieb alle wichtigen Funktionen sichtbar und verfügbar sein. Im Idealfall reicht ein einfacher Mausklick aus, um in die gewünschte Rubrik oder Kategorie zu kommen. Das Layout, also das äußere Erscheinungsbild der Webseite, unterscheidet sich bei den bekannten Anbietern oft sehr deutlich. Mal sind die Farben eher dezent und elegant, ein anderes Mal dagegen wieder fröhlich-bunt und fast schon ein wenig grell. Hier sollte alleine der persönliche Geschmack entscheiden. Schließlich kommt es in erster Linie darauf an, dass sich der Nutzer auf dem gewählten Portal wohlfühlt und sich dort gerne aufhält. Wem das Erscheinungsbild einer Singlebörse optisch nicht zusagt, sollte auch die Finger davon lassen und sich für einen anderen Anbieter entscheiden.

Mögliche Kosten

Welche Funktionen für den Nutzer kostenlos sind oder nicht, ist völlig unterschiedlich. Teilweise erfordert bereits das Versenden einer Nachricht eine kostenpflichtige Mitgliedschaft, während andere Portale dagegen mit wesentlich mehr Gratis-Features locken. Singles sollten sich auf jeden Fall den kompletten Funktionsumfang des gewünschten Anbieters sehr genau anschauen, damit sie wissen, welche Kosten bei welchen Funktionen auf sie zukommen. Wer eine Singlebörse nur als Test ansieht und sich in Ruhe umschauen möchte, kommt mit den kostenlosen Leistungen erst einmal gut klar.

Unabhängige Testportale nutzen

Unabhängige Testportale befassen sich immer häufiger mit den verschiedenen Singlebörsen und Partnervermittlungen. Sie bieten interessierten Menschen einen guten Überblick über die ganze Bandbreite der Anbieter und präsentieren meist sehr umfangreiche Testberichte, die bis ins Detail gehen. Auf den ersten Blick ist dies für ein potenzielles neues Mitglied also eine perfekte Möglichkeit, um die Spreu vom Weizen zu trennen und ein wirklich gutes und empfehlenswertes Portal zu finden. Doch leider ist es bereits vorgekommen, dass sich Tester von verschiedenen Singlebörsen bezahlen lassen. Im Gegenzug erhält dann dieser Anbieter eine besonders positive Bewertung und darf sich auf einen regelrechten Ansturm neuer Kunden freuen. Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn eine bestimmte Partnerbörse von einem Testportal auffallend oft und fast schon übertrieben gelobt wird.

3 Welche Arten von Flirtportalen und Online-Partnerbörsen gibt es?

Wer sich erstmals mit der Thematik Online-Dating befasst, wird schnell feststellen, dass es für nahezu jede Zielgruppe das passende Portal gibt. Ganz egal, ob einfach nur lose Flirtkontakte gesucht werden, der Nutzer von der ganz großen Liebe träumt oder sich heimlich nach der einen oder anderen Affäre sehnt: In den großen Weiten des Internets findet er ganz sicher den Anbieter, der auf seine Wünsche und Vorstellungen optimal zugeschnitten ist. Dies betrifft übrigens auch die unterschiedlichen Personengruppen. Da gibt es Portale speziell für alleinerziehende Mütter und Väter, für Hundebesitzer, für Menschen mit Handicap und, wie ja aus der Fernseh-Werbung hinlänglich bekannt, auch für Akademiker. Es kann also niemand behaupten, dass er aufgrund seiner speziellen Voraussetzungen gar nicht die Möglichkeit hat, einen gleichgesinnten Partner kennenzulernen.

Singlebörsen

Wer sich für eine der zahlreichen Singlebörsen entscheidet, wird bei dem jeweiligen Anbieter auf eine eher lockere und ungezwungene Atmosphäre stoßen. In der Regel bieten diese Portale eine fast schon unüberschaubare Datenbank mit den Profilen aller angemeldeten Nutzer an. Diese Datenbank kann von den Mitgliedern mit kleinen Einschränkungen frei eingesehen werden. Persönliche Angaben wie Realnamen, Wohnort und E-Mail-Adressen werden selbstverständlich nicht veröffentlicht. Im Prinzip kann der Nutzer also aus einem sehr breiten Spektrum frei wählen: Er kann entscheiden, mit wem er Kontakt aufnehmen möchte und muss dafür auch eigenständig die Initiative ergreifen, es sei denn, er wird von einem anderen Mitglied kontaktiert.

Einfaches System

Um zumindest vorab eine kleine Vorauswahl treffen zu können, stellen die meisten Singlebörsen ihren Mitgliedern eine Suchmaske zur Verfügung. Hier wird zunächst eine grobe Auswahl getroffen, meist wird nach dem gewünschten Geschlecht, der Altersgruppe und dem Postleitzahlenbereich gefragt. Gerade bei größeren Portalen kann es aber passieren, dass das System nach der Eingabe gleich mehrere Tausend Kandidaten ausspuckt. Wer alle kennenlernen möchte, würde Jahre benötigen. Darum kann das Suchergebnis fast immer noch einmal verfeinert werden. Der Nutzer wählt dazu weitere vorgegebene Filterkriterien aus: Häufig handelt es sich dabei um die gewünschte Haarfarbe, die eigenen Rauchgewohnheiten oder die gewünschte Körperstatur.

Oft kostenlos

Da Singlebörsen zum großen Teil auf die Eigeninitiative ihrer Mitglieder setzen und lediglich die Datenbank der Profile und einige weitere Funktionen zur Verfügung stellen, sind sie meist wesentlich günstiger als eine Partnervermittlung und oft sogar völlig kostenlos. Der Spaßfaktor ist zudem relativ hoch, da der Nutzer in relativ kurzer Zeit beliebig viele Menschen kennenlernen kann. Dennoch muss eine Singlebörse aufgrund ihrer Eigenschaften keineswegs unseriös sein. Ganz im Gegenteil: Heutzutage lernen sich immer mehr Paare über ein solches Portal kennen.

Partnerbörsen / Partnervermittlung

Eine Partnervermittlung oder Partnerbörse setzt dagegen auf ein völlig anderes System. Persönlichkeitstests und psychologische Analysen nehmen hier einen sehr großen Stellenwert ein. Hat der Nutzer nach der Anmeldung den umfangreichen Fragenkatalog zu seiner Person ausgefüllt, wird von ihm ein sehr ausführliches Persönlichkeitsprofil erstellt. Das dient dann als Grundlage für die Partnervorschläge, die er im Anschluss daran erhält. Er hat also, anders als bei einer Singlebörse, nicht die Möglichkeit, selbstständig auf die Suche nach einem potenziellen Partner zu gehen, sondern ist auf die Vorschläge des Anbieters angewiesen. Das Kennenlernen läuft später aber dann im Grunde genauso ab wie bei einer Singlebörse: Es werden virtuelle Nachrichten und Fotos ausgetauscht, die Mitglieder können miteinander chatten und sich zu einem persönlichen Treffen verabreden.

Höhere Kosten

Die Mitgliedschaft in einer Partnervermittlung ist meist mit relativ hohen Kosten verbunden. Diese richten sich oft nach der gewünschten Länge des Abonnements, wobei kürzere Laufzeiten meist deutlich teurer sind als ein vorab gebuchtes Jahresabo.

Eine Partnervermittlung ist daher für all jene Singles ideal, die wirklich ernsthaft auf der Suche nach einer langfristigen Beziehung sind und keinen großen Wert auf den Spaßfaktor legen. Die Erfolgsquoten sind zudem ausgesprochen gut.

Seitensprung-Portale

Seitensprung-Portale schießen schon seit geraumer Zeit wie Pilze aus dem Boden. Wie der Name bereits sagt, treffen sich hier vor allem Gleichgesinnte, die Lust auf ein kleines erotisches Abenteuer oder eine Affäre haben. Ob es sich dabei lediglich um einen One-Night-Stand handeln soll oder um eine dauerhafte Affäre, ist unterschiedlich. Genauso unterschiedlich sind die persönlichen Verhältnisse der Mitglieder. Natürlich sind unter ihnen sehr viele gebundene Frauen und Männer, die außerhalb ihrer oftmals langjährigen Beziehung den gewissen Kick suchen. Trotzdem melden sich in diesen Portalen auch immer mehr Menschen an, die grundsätzlich kein Interesse oder keine Zeit für eine langfristige Liebesbeziehung haben, sich aber dennoch nach Abwechslung und körperlicher Liebe sehnen.

Viele schwarze Schafe

Unter den Seitensprung-Portalen sind auffallend viele schwarze Schafe, von denen jeder die Finger lassen sollte. Neue Mitglieder werden meist mit extrem freizügigen Bildern geködert, die zum großen Teil aber gefakt sind. Außerdem herrscht in diesen Portalen meist ein akuter Mangel an wirklich niveauvollen Frauen. Um diesen zu vermeiden, bieten viele Anbieter eine kostenlose Mitgliedschaft für Frauen an. Dennoch gibt es natürlich auch seriöse und gute Seitensprung-Portale. Diese zeichnen sich durch ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis, transparente Geschäftsbedingungen und ein ansprechendes, aber auf keinen Fall zu freizügiges Layout aus. Macht das Portal einen schmuddeligen Eindruck und präsentiert auf seiner Startseite fast schon pornografische Bilder, sollten Interessenten die Finger von diesem Anbieter lassen. Auch seriöse Seitensprung-Portale beschäftigen sich natürlich mit dem Thema Sex, sind aber in der Lage, ihrem Angebot eine stilvolle Note zu verleihen.

Kostenloser Test

Um auf sich aufmerksam zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen, bieten einige Seitensprung-Portale inzwischen einen kostenlosen und unverbindlichen Test zum Reinschnuppern an. Die Registrierung erfolgt in der Regel vollkommen anonym, es wird lediglich eine gültige E-Mail-Adresse benötigt. Einige Anbieter gehen sogar dazu über, Vermittlungen mit einer sicheren Chiffrierung zu versehen, damit Nutzer nicht an ihrem Pseudonym erkannt werden können. Profile werden zudem meist sorgfältig überprüft, so dass beispielsweise gewerbliche Damen keine Chance haben.

Partnerbörsen für bestimmte Interessengruppen

Partnerbörsen, die sich an bestimme Interessensgruppen richten, erleben aktuell einen regelrechten Boom. Schließlich wünscht sich jeder Single, einen Partner zu finden, der ähnliche Hobbys oder Lebensbedingungen hat. Alleinerziehende Mütter und Väter finden diesbezüglich ein besonders großes Angebot vor, aber auch Menschen mit Handicap, Witwen und Witwer sowie Hundebesitzer müssen dank dieser Portale kein unfreiwilliges Single-Dasein führen. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang auch Portale, die sich an Singles ab einem bestimmten Alter und insbesondere an Senioren richten sowie christliche Partnerbörsen.

Mitgliederzahl

Je nach Anbieter ist die Mitgliederzahl allerdings noch eher überschaubar, was für viele Interessenten ein Grund ist, sich nicht anzumelden. Ein Erfolg kann sich aber nur dann einstellen, wenn alle an einem Strang ziehen. Oder anders ausgedrückt: Wenn sich mehr Menschen in solchen Portalen anmelden und das Angebot an Singles größer wird, steigert dies natürlich auch die Erfolgschancen.

Die wichtigsten Regeln für den Online-Flirt

Wie überall im Leben gibt es auch beim Online-Dating einige wichtige Regeln zu beachten. Diese Regeln dienen in erster Linie dazu, auf sich aufmerksam zu machen, denn wer in der grauen Masse untergeht und es nicht versteht, seine Stärken in den Vordergrund zu rücken, wird wenig Glück haben, den richtigen Partner zu finden. Zum anderen dienen diese Grundsätze aber auch der persönlichen Sicherheit. So sollte beispielsweise mit den persönlichen Daten sehr sensibel umgegangen werden, denn bis Sie einem fremden Menschen wirklich vertrauen können, vergeht eine lange Zeit.

Gestaltung des eigenen Profils und Fotos

Im Prinzip lässt sich das persönliche Profil mit einer Visitenkarten oder einer Bewerbung vergleichen. Fast immer entscheidet der erste Eindruck, so dass die Gestaltung des Profils sehr sorgfältig und durchdacht durchgeführt werden sollte. Rechtschreibfehler sind beispielsweise ein absolutes No-Go. Wer sich in Bezug auf die Schreibweise unsicher ist, sollte daher ein gutes Wörterbuch zu Rate ziehen oder im Internet nachforschen.

Keine 08/15-Floskeln

Eine gute Selbstdarstellung ist immens wichtig. Sie sollte sich vor allem von anderen Profilen unterscheiden, denn wer hat schon Lust einen Menschen kennenzulernen, dessen Profil ungefähr so spannend ist wie ein Einkaufszettel? Wird also nach dem persönlichen Lebensmotto gefragt, sollten Standard-Redewendungen wie Carpe Diem auf keinen Fall genannt werden, denn solche oder ähnliche bekannte Sprüche verzieren schon Tausende andere Profile. Seien Sie also kreativ und überlegen Sie sich ihr Motto sehr gut. In Büchern oder im Internet lassen sich jede Menge aussagekräftige Zitate finden.

Persönliche Beschreibung

Wer sich in wenigen Sätzen selbst beschreiben soll, sitzt oft ratlos vor der Tastatur. Sehr beliebt ist diesbezüglich folgende Floskel: Wer ich bin, musst Du schon selbst herausfinden. Was eigentlich neugierig machen und spannend klingen soll, ist mittlerweile jedoch total abgedroschen und ein Beweis dafür, dass der Nutzer im Prinzip selbst nicht genau weiß, wer er ist und was er eigentlich will. Wählen Sie stattdessen ein besonderes Ereignis aus Ihrem Leben aus, rücken Sie bestimmte Talente oder ein ausgefallenes Hobby in den Vordergrund und sorgen Sie damit in Ihrem Profil für Individualität. Eigene kleine Schwächen dürfen übrigens auch angegeben werden, etwa die Angst vor Spinnen oder die Abneigung gegen bestimmte Speisen. Solche Aussagen wirken sympathisch, offen und verleihen dem Profil Authentizität.

Eigene Ansprüche

Wer in seinem Profil durchblicken lässt, dass die eigenen Ansprüche extrem hochgeschraubt sind, sollte sich nicht wundern, wenn ihn niemand kennenlernen möchte. Ich weiß genau, was ich will: Solche Floskeln schrecken beim Online-Dating nur ab und sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Dennoch dürfen persönliche Erwartungen natürlich nicht fehlen, sie müssen aber dezent und richtig verpackt werden. Ich wünsche mir: Dieser Satzanfang klingt beispielsweise viel besser.

Missverständnisse

Ich bin für alles offen: Auch wenn Sie mit diesem Satz eigentlich Ihre Flexibilität in Bezug auf Kochrezepte, Urlaubsreisen oder Musik ausdrücken möchte, könnte er unter Umständen vollkommen falsch aufgefasst werden. Gerade Männer sehen in dieser Floskel häufig eine sexuelle Anspielung. Vielseitig interessiert hört sich auf den ersten Blick zwar etwas langweilig an, ist dafür aber unverfänglicher.

Das Foto

Genauso schlecht wie ein ungünstiges Foto zu wählen, ist die Tatsache, überhaupt kein Bild hochzuladen. Ein Profilbild ist also ein absolutes Muss: Wer darauf verzichtet, darf sich über ausbleibendes Interesse nicht wundern. Und dieses Bild sollte auch nicht unbedingt den geliebten Hund, das getunte Auto oder einen romantischen Strand zeigen, sondern die eigene Person. Und das nach Möglichkeit natürlich vorteilhaft: Wer kein passendes Foto zur Hand hat, sollte Freunde darum bitten, in einer ansprechenden Umgebung eine Aufnahme zu machen. Selbstporträts vor dem Spiegel, auf denen das eigene Smartphone sichtbar ist, sind übrigens auch keine gute Wahl und wirken unbeholfen und plump. Manche Mitglieder erhoffen sich viele Kontakte, in dem sie sich auf dem Profilfoto leichtbekleidet präsentieren. Dies würde aber nur eine bestimmte Zielgruppe ansprechen und ist auf keinen Fall für die Suche nach einer festen Bildung geeignet.

Filter nutzen

Die Filterfunktion gehört inzwischen zur Standardausstattung jeder Singlebörse und ist ein sehr wichtiges Instrument für die Vorauswahl. Hier können Sie Ihr Online-Dating sinnvoll einschränken: Je nach Anbieter geben Sie Ihren gewünschten Postleitzahlenbereich, die in Frage kommende Altersgruppe oder auch die gewünschte Körpergröße an. Angezeigt werden Ihnen nur die Ergebnisse, auf die Ihre gewählten Kriterien zutreffen. Es macht schließlich wenig Sinn, wenn Sie kaum Zeit haben und nicht mobil sind, der potenzielle Partner aber 500 Kilometer von Ihnen entfernt wohnt.

Kreativität beim Anschreiben

Wer sich für das Profil eines anderen Mitglieds interessiert und den Menschen, der sich dahinter verbirgt, gerne kennenlernen möchte, hat die Möglichkeit, ihn anzuschreiben. Dies funktioniert über ein internes Nachrichtensystem und ähnelt den klassischen E-Mails. Wenig kreative Menschen haben mit ihren Anschreiben meist kaum Erfolg und warten vergeblich auf Antwort. Hallo, wie geht es Dir: Oft ist dies die Standard-Einleitung einer solchen Nachricht, mit viel Glück folgt dann noch ein kurzer Satz über die eigene Person. Aber mal ehrlich: Neugierig macht eine solche Nachricht nicht gerade. Nutzer, die regelmäßig sehr viele Nachrichten erhalten, reagieren auf solche 08/15-Anschreiben meist überhaupt nicht. Nun ist es natürlich nicht ganz einfach, interessant zu klingen, wenn der Andere noch vollkommen fremd ist.

Nicht übertreiben

Das andere Extrem betrifft all jene Nutzer, die aus Ihrem ersten Anschreiben gleich einen ganzen Roman voller kitschiger Reime und romantischer Schwüre machen. Auch das ist natürlich grundfalsch. Solche Nachrichten wirken nicht nur überzogen und unnatürlich, sondern schrecken auch ab. Auch plumpe Anmach-Sprüche, die jeder kennt, sind natürlich absolut tabu. Es gilt also, eine vernünftige Balance zwischen persönlichem Interesse und Distanz zu finden. Für viele Singles ist dies gar nicht so leicht.

Gemeinsamkeiten finden

Dezente Komplimente dürfen beim ersten Anschreiben durchaus sein. So können Sie sich beispielsweise in einem netten Satz auf die schönen Augen oder das herzliche Lächeln beziehen, vorausgesetzt, dies kommt ehrlich rüber und wirkt nicht aufgesetzt. Schauen Sie sich das Profil zudem sehr aufmerksam an: Vielleicht können Sie in Ihrer Nachricht ja auf ein interessantes Hobby eingehen oder auf ein bestimmtes Urlaubsziel, das Sie ebenfalls bereits besucht haben. Gemeinsamkeiten schaffen gleich zu Beginn eine gewisse Vertrauensbasis und bieten jede Menge Gesprächsstoff. Auf diese Weise stehen die Chancen sehr gut, dass aus dem Online-Dating ein persönliches Kennenlernen wird.

Sicherheit

Nutzer sollte das Herausgeben persönlicher Daten so lange wie möglich herauszögern. Dies betrifft nicht nur den Realnamen, sondern auch die Adresse und die Festnetznummer. Nutzen Sie außerdem eine Prepaid-Karte für Ihr Handy, die Sie im Ernstfall schnell entsorgen können. Besonders Frauen sollten sehr vorsichtig sein, denn sie werden immer wieder Opfer böser Betrugsmaschen. Eine sehr weit verbreitete Masche wird inzwischen mit dem Fachbegriff Romance Scammer bezeichnet. Damit sind vorwiegend Männer, in seltenen Fällen auch Frauen, gemeint, die sich in Singlebörsen das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen und versuchen, über verschiedene Wege an das Geld der Nutzer zu kommen. In vielen Fällen täuschen sie einen plötzlichen Unfall, eine Krankheit oder einen anderen Schicksalsschlag vor und bitten gezielt um die Überweisung eines Geldbetrages. Hat das Opfer für den vermeintlichen Flirtpartner bereits Gefühle entwickelt, wird es kaum ablehnen.

Thema Misstrauen

Auffallend professionelle Profilfotos können, müssen aber kein Warnzeichen sein. Betrüger nutzen gerne Fotos besonders attraktiver Menschen, die sie illegal aus dem Internet kopiert haben. Falls Ihnen etwas verdächtig vorkommt, können Sie das Pseudonym oder, falls bereits bekannt, den Realnamen auch ruhig einmal in einer Suchmaschine eingeben. Viele Menschen, ob Betrüger oder nicht, nutzen in verschiedenen Netzwerken, Portalen und Foren stets den gleichen Nicknamen.

Grundsätzlich ist es natürlich nicht unbedingt fair, einem Kontakt gleich von Anfang an hinterherzuspionieren. Tun Sie dies also auch nur dann, wenn Sie ein berechtigtes Misstrauen entwickelt haben. Ein übertriebenes Misstrauen kann auch leicht in die falsche Richtung losgehen: Gerade Singles sind dann nicht mehr in der Lage, sich gegenüber einem anderen Menschen zu öffnen und signalisieren eine unbewusste Abwehrhaltung. Nutzer eine Partnervermittlung sollten die ersten Kontakte zu einer Person somit immer als einen kleinen Test ansehen. Wer auf der Hut bleibt, dem Anderen aber dennoch eine realistische Chance einräumt, geht möglichen Gefahren aus dem Weg und steht seinem persönlichen Glück dennoch nicht im Weg.

4.6 Wenn es ernst wird: das erste echte Date

Online-Dating ist aufregend, aber das erste echte Date ist an Spannung wohl kaum zu überbieten. Singles können dabei unbewusst jede Menge falsch machen: Einige kleine Verhaltensregeln müssen daher sein. Natürlich soll die erste Verabredung nicht zu einer einstudierten Inszenierung werden, denn Natürlichkeit ist grundsätzlich das wichtigste Attribut. Eine gewisse Vorbereitung kann allerdings nie schaden.

Der richtige Treffpunkt

Er muss sehr clever ausgewählt werden: Der Sicherheit zuliebe sollte er öffentlich sein, also beispielsweise in einem Café oder tagsüber in einem belebten Park. Außerdem muss ein vernünftiges Gespräch möglich sein, das heißt, Kino und Diskothek fallen schon einmal weg. Eine sinnvolle Alternative wäre dagegen ein gemütliches Bistro, wo auch eine Kleinigkeit gegessen werden kann. Das eigene Zuhause sollte zudem ein Tabu sein. Und ganz wichtig natürlich: Auf ein pünktliches Erscheinen achten!

Gesprächsführung

Im Idealfall ist das erste Gespräch eine ausgeglichene Kombination aus Reden und Zuhören. Zeigen Sie Interesse an Ihrem Gegenüber, stellen Sie aber nicht übertrieben viele Fragen, da dies oft ausgesprochen neugierig und abschreckend wirkt. Komplimente dürfen sein, sie sollten aber absolut ehrlich und dezent rüberkommen. Ganz wichtig sind natürlich auch die Gesprächsthemen. Am Anfang kann simpler Small Talk eine gute Möglichkeit sein, die eigene Unsicherheit zu überbrücken. Punkten kann auch derjenige, der etwas verlegen lächelnd zugibt, schrecklich nervös zu sein. Das weckt Vertrauen und hinterlässt einen sympathischen Eindruck. Themen wie Ex-Partner, frühere Beziehungen, Politik und Religion sind allerdings erst einmal fehl am Platz. Auch Fragen wie Kinderwunsch und Heirat sollten nach Möglichkeit beim ersten Treffen noch nicht behandelt werden.

Das Outfit

Eine gepflegte Erscheinung ist für das erste Date natürlich sehr wichtig, Singles sollten aber keinesfalls overdressed zu ihrer Verabredung erscheinen. Oder anders ausgedrückt: Jogginghose, Uralt-Jeans und bauchfreie Tops sind absolut tabu, Edel-Sakko, das kleine Schwarze und ein übertriebener Schmuckbehang im Gegenzug aber auch. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrem Outfit wohlfühlen, denn sonst wirken Sie schnell verkleidet. Und was bringt es, wenn Sie zum ersten Date auf rasanten High Heels erscheinen, später in der Beziehung aber am liebsten in Sneakers durch die Gegend laufen? Eine gepflegte und modische Jeans ist zusammen mit einem schicken Hemd oder einer charmanten Bluse immer eine gute Wahl. Wichtig: Frauen sollten sich nur dann schminken, wenn sie das im normalen Leben auch tun. Und selbstverständlich sollte das Gesicht auf keinen Fall angemalt aussehen.

Die bekanntesten Singleportale

Laut eigenen Angaben hat FriendScout 24 mehr als zehn Millionen Mitglieder und ist damit Deutschlands größte Partnerbörse.

FriendScout 24

Bis zu 12.000 Singles registrierten sich täglich neu auf der Plattform, pro Tag sind etwa 200.000 Mitglieder online. Die Erfolgsaussichten sind also dementsprechend groß, zumal das Geschlechterverhältnis sehr ausgeglichen ist. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei etwa 32 Jahren.

Funktionen

Das Portal bietet seinen Nutzern nicht nur einen umfangreichen Persönlichkeitstest an, sondern auch jede Menge Filterkriterien für die persönliche Suche. Das Ausfüllen des Fragenkatalogs ist freiwillig und nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch. Ein unverbindlicher Test des Portals ist problemlos möglich, da es viele kostenlose Basis-Leistungen gibt. Die Teilnahme an Chats gehört genauso dazu wie das Beantworten von Nachrichten und das Einstellen von persönlichen Fotos. Um selbst Nachrichten versenden zu können, ist allerdings ein kostenpflichtiger Premium-Account notwendig.

Der Anbieter

FriendScout 24 ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG und nimmt allein schon aus diesem Grund das Thema Sicherheit sehr ernst. Mithilfe einer hochmodernen Software werden Profile auf eventuelle Fakes überprüft, freie Texte und Bilder müssen vor der Veröffentlichung manuell freigeschaltet werden. Darum kümmert sich ein erfahrenes Expertenteam. Singles, die sich beim Online-Dating belästigt fühlen, können den jeweiligen Nutzer mit einem einfachen Mausklick melden oder sogar sperren.

Neu.de

Neu.de hat deutschlandweit etwa fünf Millionen Mitglieder zu verzeichnen, etwa 700.000 sind jede Woche aktiv. 30 Prozent aller Mitglieder zählen zur Altersgruppe der 25 bis 34-Jährigen, etwa 25 Prozent sind älter als 45 Jahre. Das Portal verfügt über einen sehr guten Kundenservice und überprüft jedes neue Profil vor der Freischaltung sehr ausführlich auf Seriosität und Plausibilität. Aus diesem Grund ist die Anzahl der Fake-Profile auch auffallend gering. Neu.de gehört zur französischen meetic S.A. Gruppe und agiert europaweit: Wer möchte, kann sich also auch international nach einem passenden Partner umschauen. Insgesamt stehen dem Nutzer etwa 43 Millionen Profile aus ganz Europa zur Verfügung.

Das Portal ist sehr benutzerfreundlich und bietet eine übersichtliche und kinderleichte Navigation. Es punktet zudem mit einigen sehr durchdachten Features: So gibt es beispielsweise einen kleinen Katalog an sogenannten Eisbrecher-Fragen, der die Kontaktaufnahme erleichtert und sich an die Besucher des eigenen Profils richtet. Die Fragen müssen nur mit Ja oder Nein beantwortet werden und sind ein toller Einstieg, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Kleiner Nachteil: Der Funktionsumfang ist bei einer kostenlosen Mitgliedschaft eher gering, so dass der Nutzer kaum eine Möglichkeit hat, sich in Ruhe umzusehen und die verschiedenen Funktionen einmal auszuprobieren.

DatingCafe

Der Anbieter DatingCafe richtet sich vorwiegend an Singles ab 30 Jahren und kann eine überdurchschnittlich hohe Mitgliederzufriedenheit vorweisen. Das Portal hat etwa 1,5 Millionen Mitglieder und wurde bereits im Jahre 2008 gegründet. Im Laufe der Jahre hat es bereits mehrere Auszeichnungen gewonnen und gilt als außerordentlich fair und transparent.

Jedes neue Mitglied muss sich einer sogenannten Echtheitskontrolle unterziehen, was dafür sorgt, dass auch hier die Anzahl an Fake-Profilen verschwindend gering ist. Der Anbieter legt weniger Wert auf ein trendstarkes Design und stylischen Schnickschnack, sondern richtet den Fokus schwerpunktmäßig auf eine vertrauenswürdige Präsentation und eine angenehme Atmosphäre, in der sich die Nutzer wohlfühlen.

Leider ist auch bei diesem Portal der Funktionsumfang bei der kostenlosen Mitgliedschaft recht dürftig. Empfangene Nachrichten können noch nicht einmal gelesen werden, selbst das Anschauen fremder Profilfotos ist nur eingeschränkt möglich. Im Grunde haben Nutzer eines kostenlosen Accounts nur die Möglichkeit, ein Profil anzulegen und sogenannte Sympathieklicks zu versenden.

Dennoch sind die Erfolgsaussichten gerade für Singles zwischen 30 und 50 Jahren sehr gut, vorausgesetzt, sie nutzen die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Das allgemeine Niveau ist nämlich überdurchschnittlich hoch und überzeugt durch ein Höchstmaß an Seriosität.

Finya

Finya ist eine gelungene Kombination aus Partnervermittlung und Flirtbörse. Das Portal hat rund 850.000 Mitglieder, die zu einem großen Teil aus dem norddeutschen Raum stammen. Da die Plattform mittlerweile auch überregional immer bekannter wird, melden sich aber auch zunehmend Singles aus anderen Regionen an. Das Verhältnis von Frauen zu Männern liegt bei etwa 44 zu 56.

Komplett gratis

Finya ist eine echte Rarität auf dem Markt, denn alle Funktionen können komplett kostenlos genutzt werden. Die Plattform finanziert sich über diverse Werbeeinblendungen, die gelegentlich schon einmal störend wirken können. Dennoch präsentiert sich das Portal überraschend vielseitig und interessant, denn dem Nutzer stehen viele umfangreiche Funktionen zur Verfügung. So gibt es beispielsweise ein Attraktivitäts-Voting und eine Fotogalerie. Wie beim Online-Dating üblich, erfolgt die Kontaktaufnahme auch hier per Nachricht oder Live-Chat. Besonderheit: Zu jedem Profil gehört ein Gästebuch, in dem Profilbesucher einen Eintrag hinterlassen können.

Erfolgschancen

Wer einen potenziellen Partner aus Norddeutschland kennenlernen möchte, ist bei Finya auf jeden Fall richtig. Die Community befindet sich in einem rasanten Wachstum, da die kostenlose Mitgliedschaft viele Singles anlockt. Die Erfolgschancen sind also auch für Nutzer aus anderen Regionen Deutschlands gar nicht mal so gering.

Shopaman

Shopaman bedeutet übersetzt: Kauf einen Mann. Schon diese Bezeichnung signalisiert, dass es sich hier um eine Singlebörse der besonderen Art handelt. Frauen haben hier definitiv das Sagen. Sie dürfen die männlichen Mitglieder ähnlich wie bei einem Warenkorb-System in einen virtuellen Einkaufswagen legen. Nur auf diese Weise ist es für den Mann möglich, Kontakt mit der Frau aufzunehmen. Dieses Konzept ist nicht nur vollkommen neu, sondern auch erfrischend anders, es hebt sich von allen anderen Singlebörsen deutlich ab.

Mitglieder und Nutzerfreundlichkeit

Shopaman hat rund 350.000 Mitglieder, Tendenz steigend. Die meisten Nutzer sind zwischen 30 und 45 Jahren alt, etwa 47 Prozent aller Mitglieder sind Frauen. Die Benutzung ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, denn gleich nach der Anmeldung erwarten den Nutzer viele kleine Buttons und Symbole. Wer sich aber einmal an dieses neuartige System gewöhnt hat, kommt meist auch gut damit zurecht.

Für Frauen gratis

Weibliche Mitglieder können den gesamten Funktionsumfang komplett gratis nutzen, Männer werden dagegen zur Kasse gebeten. Und überhaupt: Männliche Mitglieder werden gerne auch mal etwas auf den Arm genommen, denn sie müssen sich Bezeichnungen wie Bestseller oder Produkt gefallen lassen. Das Ganze natürlich mit einem Augenzwinkern, denn der Spaßfaktor kommt in diesem Portal nicht zu kurz. Nachteil: In Eigeninitiative können Männer die weiblichen Mitglieder nicht kontaktieren, sie müssen also darauf hoffen, in den Einkaufswagen gelegt zu werden.

BetterDate

Die Singlebörse BetterDate existiert in ihrer bisherigen Form nicht mehr: Nicht nur das Konzept wurde komplett verändert, sondern auch der Name. Aus BetterDate wurde im November 2012 Shopaman. Wer also heute auf den bisher gewohnten Link von BetterDate klickt, landet automatisch bei Shopaman.

FlirtCafe

Der Kölner Anbieter FlirtCafe ist einer der wenigen Betreiber von Singlebörsen, der keine kostenlose Mitgliedschaft ermöglicht. Wer also zum Test einfach nur mal reinschnuppern möchte, wird bereits zur Kasse gebeten. Ein großer Nachteil ist auch die Tatsache, dass diese Testanmeldung unweigerlich zu einem recht teuren Abo führt, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Diese Kündigung muss zudem unbedingt schriftlich und per Post erfolgen, wobei ein Absenden per Einschreiben anzuraten wäre. Aber das Portal umfasst noch mehr Punkte, die negativ auffallen.

Lange Kündigungsfrist

So ist beispielsweise die Kündigungsfrist mit zwei Monaten ungewöhnlich lang. Und wer telefonische Hilfe vom Kundenservice benötigt, muss ordentlich zahlen, denn der Support ist nur über eine teure 0900-Nummer zu erreichen. Die Bezahlung kann ebenfalls für Verwirrung sorgen, denn die Abo-Preise werden pro Woche angegeben und nicht wie sonst üblich pro Monat. Wer da nicht aufpasst, wird durch die vermeintlich günstigen Preise geködert und tappt schnell in eine Kostenfalle.

Positive Seiten

Dennoch hat FlirtCafe natürlich auch positive Seiten. Die Mitgliederzahl ist recht hoch, das Geschlechterverhältnis durchaus ausgewogen. Die Profile sind sehr schön und vor allem auch übersichtlich gestaltet, so dass sich interessierte Singles recht schnell einen umfassenden Überblick über die anderen Nutzer verschaffen können. Außerdem kann jedes Mitglied selbst entscheiden, welche Profilinformationen öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. Die Nutzung der Plattform ist unkompliziert, die Technik funktioniert einwandfrei und ist auf dem neusten Stand.

KissNoFrog

Wer schnell und unkompliziert mit anderen Menschen in Kontakt treten möchte, ist bei KissNoFrog richtig. Mit rund 65 Prozent ist der Männeranteil allerdings relativ hoch. Das Portal ist noch recht jung und wurde erst Ende 2007 gegründet, hat aber dennoch bereits eine beachtliche Anzahl an Mitgliedern. Diese sind meist zwischen 25 und 40 Jahren alt. KissNoFrog bietet einige außergewöhnliche Funktionen und präsentiert sich sehr frisch und modern. Neben einem normalen Text-Chat ist auch das Chatten per Webcam möglich, so dass sich die Singles schon vor dem ersten Treffen beim Flirten in die Augen schauen können. Außerdem gibt es das sogenannte Speed-Dating: Innerhalb dieser Funktion können die einzelnen Mitglieder in kurzer Zeit gleich mit mehreren Singles per Video- oder Text-Chat in Verbindung treten.

Wer sich erst einmal einen umfassenden Eindruck von der Plattform verschaffen möchte, kann sich zunächst für eine kostenlose Mitgliedschaft entscheiden. Die Funktionen sind allerdings recht eingeschränkt, das Schreiben und Versenden von Nachrichten sowie sämtliche Chat-Funktionen sind nicht möglich. Ein zweiwöchiges Test-Abo, das alle Funktionen beinhaltet, ist zwar sehr günstig, wandelt sich aber beim Ausbleiben einer rechtzeitigen Kündigung schnell in ein teures Abo mit einer Laufzeit von einem halben Jahr um.

Auffallend ist das farbenfrohe Layout der Plattform, das allerdings dennoch seriös und übersichtlich wirkt. Viele spielerische Elemente garantieren zudem einen hohen Spaßfaktor.

Single.de

Single.de ist eine sehr erfolgsversprechende Plattform, denn das im Jahre 2001 gegründete Portal hat inzwischen mehr als zwei Millionen Mitglieder. Die Altersstruktur der Mitglieder bewegt sich zwischen 30 und 50 Jahren, etwa 44 Prozent aller Nutzer sind Frauen. Single.de gehört zur bekannten Freenet AG und bietet Singles die Möglichkeit, bis zu zehn Profilbilder hochzuladen. Die Such- und Filterfunktionen sind extrem umfangreich und gelten im deutschsprachigen Raum schon fast als vorbildlich. Verschiedene Module erleichtern zudem die Auswahl: So kann beispielsweise gezielt nach Geburtstagskindern gesucht werden, was bei einer eventuellen Kontaktaufnahme für einen unkomplizierten und lockeren Gesprächseinstieg sorgt.

Bei Single.de wird jedes Profil handgeprüft, die Zahl der Fakes ist daher sehr niedrig. Außerdem stehen dem Nutzer in seinen Privatsphäre-Einstellungen viele wichtige Optionen zur Verfügung. Unter anderem kann er selbst entscheiden, ob es für andere Mitglieder ersichtlich sein soll, wann er das letzte Mal online war. Gut zu wissen: Erhaltene Flirtnachrichten können kostenlos beantwortet werden. Für Frauen ist die Nutzung des Portals ohnehin komplett gratis, Männer können sich durch den Erwerb einer Premium-Mitgliedschaft sämtliche Funktionen freischalten lassen.

FlirtFever

Bei FlirtFever können Singles nach Herzenslust flirten, chatten und daten. Das Portal hat nach eigenen Angaben rund vier Millionen Anmeldungen, pro Tag sollen etwa 1000 neue Mitglieder dazukommen. Auffallend ist, dass innerhalb des Profils das eigene Foto den Schwerpunkt bildet: Für längere selbst verfasste Eintragungen oder eine sehr ausführliche Eigendarstellung ist kein Platz, es wird lediglich nach den wichtigsten Angaben gefragt. Alle Profile werden zudem vor der Freischaltung von Hand geprüft.

FlirtFever bietet seinen Mitgliedern die üblichen Funktionen: Das Versanden und Empfangen von Nachrichten gehört genauso dazu wie das Chatten oder Versenden von kleinen Emoticons. Es handelt sich hier um eine sehr einfach gestaltete, übersichtliche und kompakte Plattform, die ideal für alle Singles ist, die Wert auf eine unkomplizierte Nutzung und eine klare Struktur legen.

Zum Einstieg lohnt sich ein günstiges Test-Abo mit einer Laufzeit von 14 Tagen, das sich allerdings selbst verlängert, wenn es nicht rechtzeitig gekündigt wird. Der Nutzer wird allerdings bei der Anmeldung deutlich auf diesen Umstand hingewiesen. Wer sich für einen Premium-Account entscheidet, kann unbegrenzt chatten, Nachrichten schreiben und lesen sowie Gästebucheinträge verfassen.

MeetOne

MeetOne gehört zu einem bekannten deutschen Fernsehsender und präsentiert sich als eine junge und dynamische Plattform. Sie richtet sich daher auch hauptsächlich an ein junges Publikum und bietet viele interessante Features, die für jede Menge Spaß und Unterhaltung sorgen. Eines der Highlights ist beispielsweise das Foto-Voting, das sonst nur von sehr wenigen Singlebörsen angeboten wird. Das eigene Profil lässt sich sehr kreativ gestalten, wer es ein wenig hervorheben oder besser platzieren möchte, hat die Möglichkeit, sogenannte Coins zu erwerben. Mit diesen Coins ist es auch möglich, einem anderen Nutzer ein virtuelles Geschenk zu schicken. Interessant sind auch die zahlreichen interaktiven Spiele, mit denen sich User die Zeit vertreiben können.

Für einen ersten Test ist MeetOne einfach ideal, denn sehr viele Funktionen können kostenlos genutzt werden. Selbst für das Verschicken von Nachrichten muss nicht gezahlt werden. Wer trotzdem die ganze Bandbreite des Portals nutzen möchte, muss nicht zwingend seine Geldbörse zücken, denn für die Teilnahme an Umfragen oder den Gewinn von Spielen gibt es die Plattform-Währung Coins. Einfacher und schneller gibt es die virtuellen Münzen natürlich durch einen regulären Kauf.

FirstAffair

FirstAffair ist keine klassische Singlebörse, sondern hat sich auf erotische Dates spezialisiert. Das Portal hat nach eigenen Angaben mehr als eine Million Mitglieder, die aber nicht auf der Suche nach einer festen Partnerschaft sind, sondern Gleichgesinnte für erotische Kontakte kennenlernen möchten. Die Mitglieder sind durchschnittlich 33 Jahre als, das Geschlechterverhältnis ist erstaunlich ausgeglichen, was aber auch daran liegen mag, dass Frauen das Portal komplett kostenlos nutzen können. Wie bei einer klassischen Singlebörse erstellen die Mitglieder ein Profil, in dem sie auch ihre Wünsche und Vorlieben eingeben. Ob Partnertausch, langfristige Affäre oder erotisches Abenteuer: Bei FirstAffair ist fast alles möglich. Außerdem bietet FirstAffair einen Video- und einen Telefonchat. Gut zu wissen: Während der Telefonkonferenz bleibt die eigene Telefonnummer natürlich unsichtbar.

Die Plattform bietet ihren Mitgliedern ein Höchstmaß an Diskretion. Profile müssen beispielsweise vom Support verifiziert werden, die Kontaktaufnahme untereinander erfolgt anonym und lediglich mit einem gewählten Pseudonym. Wer das Portal an seinem Arbeitsplatz besucht, hat die Möglichkeit, in den sogenannten Tarnmodus umzuschalten: Anstatt in einem verlockenden Lila-Ton präsentiert sich die Seite dann in einem neutralen Weiß.

iLove

iLove richtet sich an eine junge moderne Zielgruppe, die Nutzer sind meist zwischen 16 und 35 Jahren alt, wobei die unter 26-jährigen den größten Anteil ausmachen. Profile neuer Mitglieder werden zwar geprüft, aber nur flüchtig, denn die Anzahl an Fake-Profilen ist recht hoch. Gerade Frauen, die das Portal komplett gratis nutzen können, stellen immer wieder diverse Werbe-Profile ein.

Die Plattform überrascht regelmäßig mit neuen innovativen Features. Neben dem Versenden und Empfangen von Nachrichten können die Mitglieder auch ein spezielles Tool verwenden, das dabei helfen soll, einen besonders kreativen Anmach-Spruch zu finden. Außerdem können Nutzer andere Mitglieder auf ihre sogenannte Freundesliste einladen.

iLove bietet vor allem einen hohen Fun-Faktor: Wer also ernsthaft auf der Suche nach einer festen Beziehung ist, könnte eventuell enttäuscht werden. Zum Flirten, unverbindlichen Daten und Kennenlernen ist die Seite aber ideal. Neuankömmlinge kommen sehr schnell in Kontakt mit Gleichgesinnten, auch wenn die Absichten eben nicht immer ernst sind. Männer sind bei iLove etwas in der Überzahl und können nach der kostenlosen Anmeldung lediglich ein Profil anlegen. Für alle weiteren Funktionen müssen sie zahlen.

Bildkontakte

Bei Bildkontakte ist die Community sehr lebhaft: Es gibt etwa 1,9 Millionen Mitglieder, täglich kommen etwa 2000 dazu. Ein großer Vorteil ist, dass nahezu alle Basis-Funktionen kostenlos genutzt werden können. Eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft bietet weitere Features, die aber nicht zwingend notwendig sind, wie beispielsweise das Speichern von Nachrichten oder das Anlegen von Ordnern. Wichtig: Ein persönliches Profilbild ist unbedingt Pflicht! Es wird nach dem Hochladen automatischen für die Funktion Bilder-Voting freigegeben. Wer dies nicht möchte, kann diese Option in seinen Einstellungen aber deaktivieren.

Suchfunktionen

Bildkontakte ermöglicht neben den üblichen Filterkriterien auch eine komfortable Suche via Deutschlandkarte: Singles sehen dann auf den ersten Blick, welche Nutzer im eigenen Postleitzahlenbereich zu Hause sind. Leider lassen sich die persönlichen Suchkriterien aber nicht abspeichern, so dass die Eingabe jedes Mal neu erfolgen muss. Dafür gibt es aber eine zusätzliche Funktion, die alle Geburtstagskinder anzeigt.

Sicherheit

Wer möchte, kann sein Profil verifizieren lassen. Ein Symbol signalisiert dann dem Profilbesucher, dass es sich hier nicht um ein Fake handelt. Meist wird für diesen Echtheits-Check der Personalausweis überprüft, es ist aber auch möglich, sich einem Webcam-Check zu unterziehen, was sicherlich etwas Überwindung kostet.

Upzz

Die Singlebörse Upzz ist eine sehr moderne und lockere Plattform, die auf den ersten Blick ein wenig an ein Lifestyle-Magazin erinnert. Obwohl der Spaßfaktor eindeutig im Vordergrund steht, ist es auch möglich, den Partner fürs Leben zu finden. Upzz richtet sich an gut aussehende Menschen zwischen 20 und 45 Jahren und ist auffallend fashionorientiert. Wer also nicht nur flirten möchte, sondern sich auch gerne über das Thema Mode austauscht, ist hier sicherlich richtig. Das allgemeine Niveau innerhalb der Community ist zudem recht anspruchsvoll, auf Äußerlichkeiten und Optik wird großer Wert gelegt.

Upzz hieß vor einigen Jahren noch Upper und verfügt über besonders viele Mitglieder, die einer oberen Gesellschaftsschicht angehören. Außerdem sind hier recht viele mehr oder weniger bekannte Models auf der Suche nach Kontakten angemeldet. Es gibt sogar eine regelmäßige Miss-Upzz-Wahl, an der aber alle weiblichen Mitglieder teilnehmen können. Das Portal überzeugt durch sehr wenige Fake-Accounts, viele Profilfotos sind künstlerisch angehaucht und extrem ästhetisch. Ein kostenloser Test von Upzz ist möglich, die Premium-Mitgliedschaft ermöglicht aber viele weitere Funktionen.

Lablue.de

Lablue ist optisch nicht die interessanteste Singlebörse, die Aufmachung ist eher schlicht und funktionell. Trotzdem, oder gerade deswegen, vertrauen mehr als eine halbe Million Mitglieder dem Anbieter. Das Portal kann komplett kostenlos genutzt werden und beschränkt sich auf die wichtigsten Funktionen. Hier tummeln sich vor allem Singles ab 30 Jahren, die Geschlechterverteilung ist angenehm ausgeglichen. Bei der Darstellung des Profils fehlen spielerische Gestaltungsmöglichkeiten, so dass die Atmosphäre etwas steril wirkt. Dies sorgt im Gegenzug aber auch dafür, dass die Plattform einen sehr seriösen Touch besitzt.

Die Erfolgsaussichten sind bei Lablue relativ hoch, was nicht zuletzt auch an der hohen Qualität der Mitglieder liegt. Fakes und schwarze Schafe gibt es so gut wie überhaupt nicht, denn alle Profile werden von Hand überprüft. Auch der Umgangston ist erfreulich gut, was gerade bei einem kostenlosen Portal sicherlich keine Selbstverständlichkeit ist. Die Plattform bietet eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft an, die aber nur wenige Features beinhaltet und nicht unbedingt erforderlich ist. Kleiner Nachteil: Lablue finanziert sich, wie viele kostenlose Singlebörsen, durch Werbeeinblendungen, die gelegentlich etwas störend wirken können.

Die bekanntesten Online-Partnervermittlungen

ElitePartner zählt zu Deutschlands größten Partnervermittlungen und hat hierzulande etwa 3,7 Millionen Mitglieder, wovon jede Woche rund 650.000 aktiv sind. 54 Prozent der Mitglieder sind weiblich, die größte Altersgruppe umfasst die 35 bis 44-jährigen.

ElitePartner

Wer nicht nur lose Bekanntschaften knüpfen will, sollte ernsthaft einen Partner für eine langfristige Beziehung kennenlernen möchte, ist auf dieser Plattform richtig. Angemeldete Nutzer füllen zunächst einen Fragebogen aus, der etwa 80 Fragen umfasst. Im Anschluss daran erhalten Sie dann die optimal auf Sie zugeschnittenen Partnervorschläge. Schauen Sie sich in Ruhe die einzelnen Profile an und wagen Sie ruhig auch mal einen Vergleich: Besteht Interesse, können Sie das Mitglied kontaktieren.

ElitePartner gilt als eine sehr seriöse und professionelle Partnerbörse und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Das Ausfüllen des Fragebogens, die anschließende Auswertung mit den Partnerschaftsvorschlägen sowie das Ansehen von Mitgliederprofilen ist kostenlos, wer Mitglieder kontaktieren oder auf Kontaktanfragen reagieren möchte, benötigt allerdings eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Auf ein gehobenes Niveau wird auf der Plattform zudem viel Wert gelegt. Wie die Werbung verspricht, tummeln sich hier nämlich tatsächlich außergewöhnlich viele Akademiker, Geschäftsleute und Unternehmer. Und auch in puncto Sicherheit zeigt sich das Portal vorbildlich: Profile, die von den Administratoren überprüft wurden, erhalten ein Gütesiegel.

Parship

Ähnlich wie die Partnervermittlung ElitePartner hat auch Parship einen ungewöhnlich hohen Anteil an Akademikern unter ihren Mitgliedern. Und auch hier gibt es wieder einen Fragekatalog, der rund 80 Fragen umfasst und etwa 30 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Dennoch zeigt ein Vergleich, dass sich beide Portale vor allem im Design und im Layout stark unterscheiden. Parship bietet allerdings wie ElitePartner eine faire Vermittlungsgarantie. Wer als Inhaber einer Premium-Mitgliedschaft am Ende der jeweiligen Laufzeit weniger Kontakte zu verzeichnen hat als zugesichert, erhält vom Betreiber auf Wunsch eine kostenlose Verlängerung.

Parship hat weltweit mehr als elf Millionen Mitglieder, rund fünf Millionen leben in Deutschland. Wer möchte, kann also auch Bekanntschaften aus dem Ausland knüpfen.

Keine Karteileichen

Besonders positiv: Karteileichen, also Mitglieder, die bereits seit längerer Zeit nicht mehr aktiv waren, gibt es bei Parship nicht. Nach bereits acht Wochen ohne Aktivität wird dieses Profil nicht mehr als Partnervorschlag angezeigt, nach einem Jahr wird das Profil vollständig entfernt. Sollten Sie also an einem Profil Gefallen finden und möchten Sie dieses Mitglied kennenlernen, können Sie sicher sein, dass der betreffende Nutzer vor nicht allzu langer Zeit aktiv war und somit vermutlich ebenfalls noch auf der Suche ist.

Ansprechendes Design

Wer sich für einen Test bei Parship entscheidet, wird nach der Anmeldung von dem ansprechenden Design positiv überrascht sein. Parship präsentiert sich emotional und dennoch sehr seriös. Die freundlichen Farben wirken warm und sympathisch, die Navigation sehr übersichtlich. Auch die Ladezeiten sind relativ kurz.

eDarling

Die Partnerbörse eDarling setzt nicht auf Quantität, sondern auf Qualität und hat dennoch weltweit bereits 14 Millionen Mitglieder. Mehr als 2,5 Millionen leben in Deutschland, der Frauenanteil liegt bei 52 Prozent. Jedes Profil wird sorgsam von Hand geprüft, selbst bei kleinsten Unklarheiten hakt der Support sofort nach. Erst wenn alles im grünen Bereich ist, wird das Profil freigeschaltet und der Nutzer hat die Möglichkeit, Bekanntschaften zu knüpfen.

Umfangreicher Test

Als seriöse Partnervermittlung setzt eDarling ebenfalls auf eine umfangreiche Persönlichkeitsauswertung. Im Vergleich zu anderen Partnerbörsen müssen Mitglieder dafür aber wesentlich mehr Zeit einplanen, denn der Fragenkatalog umfasst 280 Fragen. Die Testauswertung, die anschließenden Partnervorschläge und das Stöbern auf deren Profilen ist noch kostenlos, ebenso das Versenden von Nachrichten mit limitierter Länge. Für alle Funktionen darüber hinaus ist ein kostenpflichtiger Account notwendig.

Nützliche Features

Wer mag, kann nachschauen, welche Mitglieder zuletzt auf dem eigenen Profil gestöbert haben. Haben Sie bereits nette Bekanntschaften geknüpft, die Sie vielleicht näher kennenlernen möchten, so können Sie deren Profile unter Ihren Favoriten ablegen. Außerdem werden die zuletzt angesehenen Profile gespeichert, so dass sie sich spielend einfach wiederfinden lassen.

Academic Partner

Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hier um eine besonders exklusive Partnervermittlung. Im Vergleich zu anderen Partnerbörsen ist das Prinzip aber ähnlich: Zunächst füllt der Nutzer einen Fragebogen aus, anschließend erhält er die passenden Partnervorschläge. Bei den rund 200.000 Mitgliedern handelt es sich fast ausnahmslos um Akademiker, das durchschnittliche Alter liegt knapp unter 40 Jahren. Für eine Registrierung ist ein Mindestalter von 20 Jahren vorgeschrieben, der Anteil an jungen Mitgliedern ist aber verschwindend gering.

Stilvolles Layout

Das Portal zeichnet sich durch ansprechende und stilvolle Farben aus, auf überflüssigen Schnickschnack und spielerische Elemente wird verzichtet. Es ist daher für eine ernsthafte Partnersuche hervorragend geeignet und überzeugt mit einem Höchstmaß an Professionalität. Die Mitgliedsbeiträge liegen allerdings im oberen Preissegment, ein kostenloser Test, der bereits einige praktische Funktionen beinhaltet, ist jedoch möglich.

Mitgliederprüfung

Jedes neue Mitglied wird einer umfassenden Prüfung unterzogen. Dafür steht extra ein Team zur Verfügung, das an jedem Wochentag aktiv ist. Die Freischaltung erfolgt innerhalb von 24 Stunden, bei eventuellen Fragen können sich Mitglieder per E-Mail an den Kundenservice wenden. Sicherheit hat bei Academic Partner also oberste Priorität.

Partnersuche.de

Bei Partnersuche.de ist das Publikum sehr gemischt, denn die Partnerbörse ist weniger elitär und praktisch für jeden ab 18 Jahren zugänglich. Das Portal hat etwa 950.000 Mitglieder, das Durchschnittsalter liegt bei rund 40 Jahren. Nach der Anmeldung erfolgt eine sofortige Freischaltung, ein telefonischer Kundensupport ist vorhanden.

Neben den bei einer Partnerbörse üblichen Funktionen bietet diese Plattform auch sogenannte Spaß-Matches an. Dabei können Sie einem anderen Mitglied fünf Alltagsfragen stellen, um dann auf witzige Art zu erfahren, wie hoch die Übereinstimmung ist. Dies ermöglicht Ihnen einen humorvollen Vergleich zwischen potenziellen Bekanntschaften. Ein weiteres Hilfsmittel zur Kontaktaufnahme ist eine Funktion, mit der Sie Grüße versenden können.

Partnersuche.de bietet zudem eine kostenlose Mitgliedschaft, die als Einstieg oder Test ideal ist. Wer sich allerdings für ein günstiges Probe-Abo entscheidet, sollte verschärft auf das Kleingedruckte achten, da die Kündigungsmodalitäten nicht immer auf Anhieb erkennbar sind und es diesbezüglich in der Vergangenheit zu einigen Beschwerden kam. Außerdem verlängert sich eine bestehende Mitgliedschaft automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Loverty

Loverty ist eine Partnerbörse mit Sitz in Berlin und ging 2011 an den Start. Die Plattform richtet sich an nahezu jede Altersgruppe und hat ein bunt gemischtes Publikum aus allen Regionen Deutschlands vorzuweisen. Ein interessantes Feature ist der sogenannte Dating-Ratgeber, in dem das Betreiberteam allen Neuankömmlingen wichtige Fakten rund um das Online-Dating und das Knüpfen von Bekanntschaften erklärt. So finden sich auch Einsteiger schnell zurecht.

Fair und sicher

Loverty legt großen Wert auf Fairness: Nur wer selbst ein eigenes Profilbild hochlädt, kann die Fotos anderer Nutzer einsehen. Ortsangaben in Form von Postleitzahlen werden nicht veröffentlicht, sondern nur die Stadt und die Entfernung in Kilometern. Außerdem kann jeder Nutzer selbst entscheiden, ob die Persönlichkeitsbeschreibung im Profil veröffentlicht werden soll oder nicht. Wem nach dem Ausfüllen des Fragebogens und dem Erhalt der Partnervorschläge einige Profile nicht zusagen, der kann ganz einfach auf den Nicht-interessiert-Button klicken.

Vergleich lohnt

Obwohl Loverty auch kostenlos genutzt werden kann, lohnt ein Vergleich zwischen der Premium-Mitgliedschaft und der Premium-Mitgliedschaft plus. Features wie eine automatische Rechtschreibprüfung und die Verifizierung per PostIdent-Verfahren könnten unter Umständen sinnvoll sein, sind aber kein Muss. Das einfache Versenden von Nachrichten ist auch mit der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft möglich.

Partner.de

Partner.de hat rund 750.000 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 41 Jahren. Die Community gilt allerdings als nicht so lebhaft wie vergleichbare Partnerbörsen und hat eine eher durchschnittliche Mitgliederqualität. Das Design wirkt relativ schlicht und neutral, die Kosten sind dafür aber auch außerordentlich niedrig. Das Vermittlungsprinzip basiert, wie in der Branche üblich, auf einem Persönlichkeitstest, der in diesem Fall 90 Fragen erfasst.

Die kostenlose Mitgliedschaft beinhaltet das Versenden von jeweils einer Nachricht an ausgewählte Partnervorschläge. Wie ein Test gezeigt hat, wird diese Funktion von den Mitgliedern allerdings eher wenig in Anspruch genommen. Für das unbegrenzte Lesen und Versenden von Nachrichten ist eine Premium-Mitgliedschaft erforderlich. Eine andere Form der Kontaktaufnahme gibt es übrigens nicht: Auf Emoticons oder Grüße verzichtet das Portal komplett. Das eigene Profil darf mit maximal fünf Fotos ausgestattet werden. Vor der Freischaltung werden die Bilder vom Kundenservice sorgfältig kontrolliert.

Be2

Be2 ist die größte Partnervermittlung der Welt und hat insgesamt 32 Millionen Mitglieder, wovon zwei Millionen in Deutschland leben. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 36 Jahren, was für eine Partnerbörse erfreulich niedrig ist. Der Fragenkatalog besteht aus insgesamt zwei Teilen: einem Persönlichkeitstest mit etwa 60 Fragen sowie den Angaben zu Interessen und dem Wunschpartner. Dieser Teil umfasst etwa 200 Fragen: Singles sollten für das Ausfüllen also etwas Zeit einplanen.

Neben den üblichen Features umfasst die Plattform auch ein unterhaltsames Kennenlern-Quiz und eine praktische Favoriten-Liste. Außerdem garantiert der Anbieter innerhalb der Premium-Mitgliedschaft mindestens zehn erfolgreiche Kontaktaufnahmen. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt die Mitgliedschaft weiter bestehen, bis sich der zugesicherte Erfolg einstellt. Leider hat B2 seinen telefonischen Kunden-Support eingestellt, so dass sich Mitglieder bei Fragen oder Unklarheiten per Mail bei dem in Luxemburg ansässigen Betreiber melden müssen.

BestOfSingles

Eigenschaften wie Exklusivität und Sicherheit haben bei BestofSingles einen großen Stellenwert: Obwohl sich theoretisch jeder anmelden kann, wird nur das Mitglied ein echter Best of Single, das sich auch einem umfangreichen Echtheits- und Persönlichkeitscheck unterzogen hat. Dieser Check ist kostenpflichtig, anschließend kann der Nutzer die verschiedenen Funktionen nach Herzenslust testen. Das Portal wird auf Deutsch, Englisch und Italienisch angeboten, unter den Mitgliedern, die meist zwischen 25 und 55 Jahren alt sind, befinden sich auffallend viele Unternehmer. Und auch die Ansprüche der angemeldeten Singles sind meist recht speziell, so dass sich die Plattform insgesamt auf einem gehobenen Niveau bewegt.

Die Mitglieder bei BestofSingle sind alles andere als durchschnittlich. Hier treffen sich alleinstehende Reiche und Schöne, um Bekanntschaften zu knüpfen und den Partner fürs Leben kennenzulernen. Und auch die Preisgestaltung läuft hier etwas anders ab. Anstatt einer monatlichen Gebühr fürs Abonnement zahlen Mitglieder nur einen einmaligen Aufnahmebetrag.

Heartbooker

Wenn Sie älter sind als 30 Jahre sind und gerne einen festen Partner kennenlernen möchten, sind Sie bei Heartbooker genau richtig. Die Plattform bietet Online-Dating für die reifere Generation an, Mitglieder jenseits der 60 sind also keine Seltenheit. Der Fragebogen ist nicht so umfangreich und lässt sich schnell ausfüllen, er ist genauso wie die Suche nach den passenden Partnervorschlägen und das Versenden von Kontaktwünschen kostenlos.

Das Layout bei Heartbooker wirkt geschmackvoll, die Bedienung ist kinderleicht und auch für ältere Menschen problemlos möglich. Auf das Knüpfen von schnellen Bekanntschaften legt der Anbieter weniger Wert, es geht vielmehr darum, Menschen zusammenzubringen, die auf der Suche nach einer dauerhaften und harmonischen Beziehung sind. Außerdem gibt Heartbooker eine Kontaktgarantie.

Gleichklang.de

Gleichklang.de bezeichnet sich selbst als eine ökologisch-ethisch orientierte Plattform und richtet sich an Menschen, die naturnah, tierlieb und sozial orientiert sind. Auch wenn es hier natürlich möglich ist, einen passenden Partner zu finden, sieht sich das Portal nicht ausschließlich als Partnervermittlung, sondern als Kennenlern-Plattform. Es ist nämlich ebenso möglich, neue Freunde zu finden oder nach Gleichgesinnten für eine geplante Reise Ausschau zu halten.

Die Zielgruppe von Gleichklang ist außergewöhnlich speziell. Unter den Mitgliedern befinden sich zahlreiche Veganer, Transsexuelle, Bisexuelle und auch Singles mit körperlichen Einschränkungen. Auch Menschen, die der Friedensbewegung angehören, sind überdurchschnittlich stark vertreten. Zudem hat Gleichklang einen ungewöhnlich hohen Anteil an weiblichen Mitgliedern. Eine Gewinnmaximierung steht für den Anbieter nicht an erster Stelle, denn die Gebühren sind eher gering. Es gibt sogar einen Ausnahmetarif für sozial schwache Mitglieder.

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