Love: Gebet für die eine echte Gemeinschaft - München
Erleben Sie in der Münchener Allheiligenkirche Menschen, die auf der Suche nach der passenden Verbindung sind. Josef beten, bis er eine Ehefrau hat. In der vierten Zeile der Münchener Allheiligenkirche kniend kauert der 49-Jährige am Kreuze vor einem Putto des hl. Anthony, dem Schutzpatron der Nachzügler. Der Paduaer Antoni ist für alles verantwortlich, was dir entgeht: vom Key bis zum anderen.
Deshalb bittet der Catholic Antonia -Gebetskreis zwei Mal im Jahr um gute Ehegatten. Die 47-Jährige will ihren vollständigen Vornamen nicht in der Tageszeitung vorlesen, wie die anderen Christen, die an diesem Freitag Abend in der Stadt sind. Sie betete lange Zeit für einen anderen. Mit weiteren Einzelreisenden pilgerte sie nach Patagonien zu den Resten des hl. Antonius und wurde dabei auch als eine von "drei Damen für Toni" verfilmt, wie der Dokumentationsfilm von Johanna Bentz sagt.
Sie wartete auf den passenden Kerl. Sie fand ihren Mann Markus mit 29 Jahren. Heute setzt er sich neben sie auf die Sitzbank in der sechsten Zeile. Die Stadt München wird als die deutschsprachige "Single Capital" angesehen, und die Partnerbörsen machen hier gute Geschäfte. Die Schwierigkeit, einen auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenen Ansprechpartner zu haben, ist jedem der Männer und Mütter im Alter von 29 bis 60 Jahren bekannt, die an diesem Freitag Abend in die Gemeinde kamen.
Auf nach Medjugorje zur Gottesmutter. In Richtung Pádua zum Sankt Anthonoon. "Die 50-Jährige Tina, die in der fünften Zeile auf der Sitzbank Platz nimmt und beim Beten die Ohren zuhält, sagt: "Als Gläubiger ist man schon heute eine Exotin". "Jetzt knieten sie wieder hinter Gerhard Hoffmann nieder, der die Gebetsgruppe seit 13 Jahren führt, und wünschen sich, dass Gott sie hört.
Ihre Blicke richten sich auf Johannes Paul VI., dessen Bildnis neben dem hl. Anthony steht. Durch ihre katholische Regelung, die Geschlechtlichkeit nur in der Heirat zulässt und die Empfängnisverhütung scheitert, haben die Papstinnen den Religiösen ein Modell an die Hand gegeben, dem nicht alle Menschen standhalten können, sagt Gerhard Hoffmann. Es gibt keine Gefährten für die Gläubigen: Die Heirat ist ein Heiligtum, das nicht getrennt werden darf.
Sie haben etwas, das sie von vielen in der heutigen Welt unterscheidet: ihren Glaube, dass es im täglichen Umgang mit dem Menschen vor allem einen Lebenspartner gibt - Gott. Sie haben es in einer Zeit, in der sich verändernde Lebensgemeinschaften zur Norm geworden sind, nicht verstanden, den einen oder anderen zu treffen, mit dem sie eine Gastfamilie begründen können.
Derjenige, der lange Zeit gewartet hat, ist Joseph in der vierten Zeile. Einmal hatte er eine Beziehung: Münchener Haushalten wird nur von einer einzigen Personen besetzt - das bedeutet nicht, dass jede dieser Personen eine einzige ist. Eine Liste der beliebtesten Souvenirs haben wir für Sie zusammengestellt.
Josef ist seit jeher verknallt. Aus diesem Grund beten Josef jeden Morgen drei Rosenkranzgebet und zwei Mal im Unterhaus. "Es zündete am Feuer Josefs", erzählt das Ehepaar. Als Josef darüber redet, erweitern sich seine Blicke.