Frau im Rollstuhl

Rollstuhlfahrerin

Kannst du im Berghain an der Schlange vorbeirollen? Der Nachfolger von Manfred - der Kampf um einen neuen Rollstuhl. Die 10 häufigsten Frage an eine Frau im Rollstuhl, die Sie nie wagen würden zu beantworten.

Die 33-jährige Laura Gehlhaar geht gern aus, hat eine harte Zunderphase hinter sich, ist gesarkastisch und lebt in einem Coworking Space in Kreuzberg. Zehn Jahre lang saß sie im Rollstuhl, was völlig selbstverständlich ist - nur nicht für Menschen um Laura herum. Und um das zu verhindern, berichtet sie in ihrem Blog Frau Gehlhaar über ihr bisheriges Rollstuhlleben in der Stadt.

Darüber, wie nicht behinderte Menschen auskommen oder wie ihre Invalidität als Arschlochfilter für Informationen fungiert. Ansonsten holt sie sich die dämlichsten Redewendungen, die sie von einem Bullshit-Bingo für Rollstuhlfahrer zu erfahren bekommt: "Soll ich pressen? Laut Laura hat sie kein Hindernis mit ihrer Beeinträchtigung - nur dass die Menschen so voreingenommen gegenüber ihr sind und sie wie eine Neugierde betrachten.

Denn nur sehr wenige Menschen mit Behinderungen wissen oder haben Angst, ihnen eine Frage zu stellten. Sie als behinderter Mensch müssen sich unweigerlich mit Ihrem begrenzten körperlichen Zustand befassen und ihn gut durchschauen. Keine Ahnung, ob ich besonders gut im Schlaf bin. Willst du auf Rinder sagen, dass du in einem Rollstuhl sitzest?

Auch auf einem Bild im Rollstuhl schrieb ich darunter: "Es ist beinahe wie mit meinem Rollstuhl zu schlafen: es quietschte, ich stöhnte. Dies zeigt sich aber sehr rasch an diesem übertriebenen Interesse an der Depression. Die Betreuerin, der große Star, wird von meinem Partner als solche bezeichnet, nur weil er eine behinderte Frau hat.

Hast du jemals deinen Rollstuhl ausgenutzt? Sollte es bei der Polizei eine riesige Schlange geben, bin ich froh, wenn die Frau an der Theke vorbeischwingt und die anderen eine halbstündige Wartezeit haben. Ich kann das dem Rollstuhl vorwerfen: "Ich musste lange auf den Lift warten", sagte ich dann.

"Kommt ihr in jeden Klub, weil die Rausschmeißer es nicht wagen, euch abzulehnen, und rollt ihr nur an der Warteschlange vor dem Bergwald vorbei? Beim Invaliditätsbonus oder so. Als ich den ganzen Weg nach oben fuhr, frage ich - obwohl ich das bereits weiss -: "Entschuldigung, kann ich hier auch als Rollstuhlfahrer einsteigen?

Es kam aber auch vor, dass ich wegen des Fahrstuhls an der Türe abgelehnt wurde. Die Tatsache, dass es immer noch sehr wenige Menschen mit Behinderungen gibt, zeigt mir an all den Daumen hoch: "Es ist großartig, dass du auch ausziehst! Für die Leute ist es ganz selbstverständlich, sich um mich zu kümmern, aber lerne mich zuerst besser kennen. Die Leute müssen sich um mich kümmern.

Dies geschieht, weil die meisten Menschen keine Menschen mit Behinderungen ausmachen. Doch sobald man in Deutschland eine Krankheit diagnostiziert, die zu einer Invalidität führt, schlüpft man in ein Regelwerk, das einen für den Rest der Welt unbemerkt macht. Sie gehen in einen speziellen Kindergarten, dann in eine Förderschule, dann in eine Behindertenwerkstatt oder in ein besonderes Studentenwohnheim.

Es ist so, ich sollte nicht hingucken, aber es ist so spannend. Es ist mir bewusst, dass die Menschen zuerst starren müssen, so dass Menschen wie ich einmal als Normalfall gespeichert werden. Nein. Aber es gibt Augenblicke, in denen ich hoffnungslos bin, weil ich wegen meiner Invalidität benachteiligt werde. Wie wenn Menschen über mich urteilen, ohne mich zu erkennen.

"Schlechtes Ding muss ein schlechtes Schicksal haben", so etwas in der Art. "Aber es ärgert mich, dass Menschen mit Behinderungen vor dem Gericht nicht die gleiche Rechte haben. Beispiel: Menschen mit Behinderungen, die in ihrem Alltag auf einen Helferinnen und Helfer angewiesen sind, müssen sich an das Jugendamt wenden. Deshalb habe ich keine, auch wenn mein ganzes Privatleben viel leichter wäre, wenn mir jemand beim Einkauf und der Reinigung behilflich wäre.

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