Auto Verkaufen Deutschland

Verkaufsauto Deutschland

Hersteller A beschwert sich darüber, dass Hersteller B mehr Autos verkauft. In Europa verkauft Porsche vorübergehend keine Neuwagen mehr. Export: Wie stark sind die USA von Deutschland abhaengig?

Angela Merkel (CDU) erwies sich als ordentlich, und die Repräsentanten der führenden Verbände der dt. Volkswirtschaft waren demonstriert ruhig. Im Mittelpunkt des Treffens von Merkel und den Geschäftsleuten in München, das kurz vor der US-Reise des Kanzlers Ende der Handelswoche stattfand, standen die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen. Seit der Amtsübernahme von Bundespräsident Donald Trump sind sie immer stärker in sichtbare Spannung geraten.

Bei ihrem Washingtoner Aufenthalt, der wegen eines Gewitters auf Donnerstag vertagt wurde, wird die Bundeskanzlerin auf "offene Ränder und Freihandel" drängen, wie im Voraus gesagt wurde. Trump's Weg gegen den Free Trade macht sich immer mehr Sorgen um deutsche Unternehmen. Dafür müssen die Bundesbürger den amerikanischen Beschwerden über das US-Handelsdefizit zuhören.

Die deutschen Firmen sind weitaus mehr in die USA exportiert als die amerikanischen Firmen nach Deutschland. Dies ist ein giftiges Mittel für die US-Wirtschaft und muss ausgewogen sein, fordert der Trumpf. Dabei ist es schlichtweg nachteilig, wenn ein Partner über einen längeren Zeitraum mehr verkauft als die anderen zurückkehren. Dieses Missverhältnis zwischen den USA und Deutschland existiert seit Jahren.

Im vergangenen Jahr exportierten die deutschen Firmen Waren im Gesamtwert von rund 107 Mrd. EUR in die USA, während die Einfuhren aus den USA fast 58 Mrd. EUR betrugen. Im Jahr 2016 sank das Leistungsbilanzdefizit der USA gegenüber Deutschland nach dem Rekorddefizit von 2015 um rund zehn Mrd. USD.

Dies liegt aber nur daran, dass die deutsche Exporttätigkeit zurückgegangen ist - die US-Lieferungen nach Deutschland hingegen sind nahezu unverändert geblieben. "fragte ein Vertreter der Wirtschaft in Deutschland. Es dauert sogar sehr lange, bis ein richtiges US-Produkt in Deutschland gefunden wird. Ob Sie es glauben oder nicht, der grösste Export-Hit aus den USA in diesem Land sind PKW.

Anders ist es bei Autokauf. Aus den USA wurden nach Berechnungen des Bundesamts für Statistik im vergangenen Jahr Waren im Warenwert von genau 57,88 Mrd. EUR nach Deutschland einführt. Größtes Einzelpostenposten war der Bereich "Pkw" mit einem Gesamtvolumen von 6,3 Mrd. im Jahr. Dies bezieht sich auf ganze Fahrzeuge, nicht auf Teile von Lieferanten. An zweiter Stelle stehen Antriebe für Luftfahrzeuge und Gasturbinen mit einem Volumen von 5,2 Mill. stück.

An dritter Stelle stehen Medikamente (3,6 Mrd. Euro), gefolgt von Vakzinen und medizinischem Gerät (2,8 Mrd. bzw. 2,0 Mrd. Euro). Die übrigen Produktgruppen bewegen sich weit unter einem Warenwert von einer Miliz. Auffallend ist auch der große Teil der " Haselnüsse und anderen Nüsse ", die im Gesamtwert von 756 Mio. EUR nach Deutschland importiert wurden.

Wie Sie sehen können, haben die Menschen zu Haus wenig mit US-Produkten zu tun, d.h. mit Waren, die in den USA hergestellt werden. Aber auch der gute Ruf von Fahrzeugen aus den USA ist leicht zu ergründen. Man spürt kaum US-amerikanisches Auto im dt. Stadtgefüge. Opel-Fahrzeuge gehören nicht zu den US-Fahrzeugen, auch wenn die in Rüsselsheim ansässigen Unternehmen immer noch eine Tochtergesellschaft von General Motors sind.

Weil Opel für Deutschland entweder im eigenen Haus oder in Spanien und Polen, zumindest nicht in den USA, gefertigt werden. Wie bei GM hat die Muttergesellschaft ihren Sitz in Michigan, aber die Ford-Fahrzeuge, die in Deutschland auf der Straße sind, werden meist in Köln - oder in einem anderen europäischen Produktionswerk - gefertigt.

Aber die US-Importe von Pkw werden letztendlich von dt. Firmen aufgeblasen. Wenn man zum Beispiel ein BMW X-Serie von BMW bezieht, bekommt man ein Auto "made in the USA". Derjenige, der einen X3 oder X5 treibt, verfügt laut Statistiken über ein US-Auto. Aus den Statistiken geht hervor, dass die Ökonomie und der Protektionsgrad inländischer Firmen komplizierter ist, als Donald Trump erträumt.

"â??Der Warenaustausch zwischen Deutschland und den USA ist fÃ?r beide Parteien von Vorteilâ??, sagte die MÃ??nchner Ministerin. Es freut sie, dass sie mit der Firma Trümp über eben diese Aspekte reden kann. Arbeitgeberpraesident Ingo Kramer aeusserte "gute Hoffnung", dass Bundeskanzler Truemp sie von der Wichtigkeit der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Laendern ueberzeugen werde.