Anti-Feminismus im Zeitungs-Diskurs 1980 - 2013: Erkundung und ..... - In Sandra Kiepels
Frau Kiepel hat Medienwissenschaften und -recht an der Kölner Uni studiert. Verärgert über die zum Teil greifbare Feindseligkeit gegenüber Frauen und den heftigen Anti-Feminismus, der die Berichterstattung über die Damenquote in der Zeitung kennzeichnete, entschied sie sich, sich verstärkt mit diesem Themenbereich auseinander zu setzen. In mehr als viermonatiger Intensivforschung, die vor allem die Bearbeitung früherer Diskussionen, in denen sich auch ein stärkerer Anti-Feminismus bemerkbar gemacht hatte, sowie nach einer detaillierten Auswertung von mehr als 140 Presseartikeln zum Themenbereich der Damenquote beinhaltete, entstanden die vorliegenden Arbeiten.
In Köln wohnt und forscht Frau Kiepel als freiberufliche Publizistin.
Status: 29.09.2017 17:09 Uhr - Lesedauer: ca. 2 Minuten Ist Tabakkonsum eine Suchterkrankung und muss daher eine Nikotinsenkung durch die Krankenkassen übernommen werden? Die Jury wies damit die Beschwerde einer Dame aus Éckernförde zurueck. Sie hatte gegen ihre Krankenversicherung Anklage erhoben - mit Unterstützung ihres Arztes und der Deutsche Vereinigung für Nikotin- und Tabakentforschung.
Obwohl das Bundesgericht entschieden hat, dass keine Berufung gegen die gerichtliche Verfügung zulässig ist, beabsichtigt der Kläger nun, gegen das Verfahren eine Nichtzulassungsbeschwerde einzureichen. Laut medizinischer Diagnostik handelt es sich bei beiden um sekundäre Erkrankungen des Tabakkonsums. Der Suchtfaktor sei zu hoch, so der zuständige Mediziner damals. In diesem Zusammenhang stellte er bei der jeweiligen Krankenversicherung einen Antrag auf Kostenerstattung für die Beendigung der Therapie und des Drogenrauchens.
Schliesslich wurde die Beschwerde bei den Arbeitsgerichten eingereicht - allerdings erfolglos. Sie begruendeten ihre Ermessensentscheidung damit, dass der Gesetzgeber den Krankenversicherungen ausdruecklich untersagt, fuer Raucherentwoehnungsmedikamente zu zahlen. Zudem sei Nicotin keine Substanz, entschied das schleswische IG. Denn in Deutschland würden bis zu 140.000 Menschen pro Jahr an den Folgen des Raucherlebens erkranken.
Darüber hinaus belaufen sich die Behandlungskosten und die durch das Rauchen verminderte Erwerbsfähigkeit auf rund 90 Mill. Demgegenüber müssten Tabaksteuergelder in Höhe von rund 15 Mrd. EUR gegenübergestellt werden, sagte der betreuende Mediziner aus Eckernförde. Auswege aus dem Zwickmühle findet er vor allem in einer gesellschaftspolitischen Entscheidungsfindung, die die Nikotinabhängigkeit mit anderen Suchtkrankheiten in Verbindung bringt.